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                 Österreichische Polizei Handball Nationalmannschaft der Damen
3. Europäische Polizeimeisterschaft im Handball der Frauen vom 7.-13. Juni 2010 in Damp/Kappeln, Deutschland / Bericht des Technischen Delegierten der USPE  Anmeldung Sieben Mitgliedsländer hatten ihre Teilnahme an der Europäischen Polizeimeisterschaft 2010 im  Handball der Frauen angekündigt. Im Herbst 2009 zog Schweden seine Teilnahme aus finanziellen  Gründen zurück. Zehn Tage vor der Endrunde sagte Ungarn seine Teilnahme ab. Daher nahmen nur 5  Teams an der Endrunde teil: Dänemark, Deutschland, Frankreich, Niederlande und Norwegen.  Das Turnier Aufgrund der späten Absage von Ungarn musste von Gruppenspielen auf Ligaspiele umgestellt werden.  Basierend auf den Ergebnissen der EPM von vor zwei Jahren wurden die Teams vor der Aufstellung des  Zeitplans gesetzt.  Unterbringung und Verpflegung Die EPM fand in Damp an der schleswigholsteinischen Küste, ca. 50 km nördlich von Kiel, statt. Die  Mannschaften, Betreuer, Delegierten und Gäste wohnten im Ostseehotel. Die meisten Spielerinnen  waren in Doppelzimmern und einige in Einzelzimmern untergebracht. Die Mahlzeiten wurden im Vital-   Restaurant in unmittelbarer Nähe des Hotels eingenommen. Das Essen war von ausgezeichneter  Qualität und es gab reichlich Auswahl bei den Speisen.  Fahrdienst Der Veranstalter hatte mehrere Minibusse für den Transport der Teams und Delegierten zur Verfügung  gestellt. Frankreich und Norwegen landeten am Flughafen Hamburg, ca. 90 Autominuten bis Damp, und  flogen auch von dort wieder ab. Die Niederlande und Dänemark reisten im eigenen Bus an. Der  Veranstalter kümmerte sich um den Flughafentransfer sowie um alle erforderlichen Transporte während  der Meisterschaft. Teambetreuung Der Veranstalter hatte einige Teambetreuer eingesetzt, die für die Mannschaften jederzeit ansprechbar  waren. Sie wurden von den Teams sehr gelobt. Sporthallen und Spiele Die zehn Spiele wurden an fünf Tagen in der Sporthalle Kappeln ausgetragen, die von der Jury vor der  Eröffnung der EMP genehmigt worden war. Die Teams hatten jeden Tag die Möglichkeit, in Damp zu  trainieren. Qualifizierte Mitglieder des örtlichen Handballvereins kümmerten sich um das Sekretariat und  den Zeitplan. Die Eröffnungsfeier mit der Vorstellung der Mannschaften und ihrer Nationalflaggen sowie  das Abspielen der Nationalhymnen verlief reibungslos.  Schiedsrichter Die Schiedsrichter waren hervorragend. Die EHF entsandte drei Schiedsrichterpaare: Jens Carl Nielsen /  Anders Birch (Dänemark), Sven Klitzschmüller / Boris Unmack (Deutschland) und Mark de Moor / Luc  Uten (Belgien). Die USPE dankt der EHF für die gute Zusammenarbeit.  Ausweiskontrolle und Anti-Doping-Erklärung Am Tag nach der Anreise der Teams habe ich die Ausweise kontrolliert. Die Team Captains wurden  gebeten, ein Formular mit Angaben zu ihren Spielerinnen, wie Trikotnummer, Name, Ausweisnummer  und Nummer des Dienstausweises, auszufüllen. Auf diese Weise konnte die Kontrolle einfach und  schnell durchgeführt werden. Die Delegierten der Teams unterschrieben das Formular zur Bestätigung,  dass alle Teammitglieder zur Teilnahme an der EPM berechtigt waren. Die Spielerinnen unterschrieben  außerdem die Anti-Doping-  Erklärung.  Dopingkontrolle Es wurden Dopingkontrollen durchgeführt. Tägliche Meetings In der Woche gab es drei Team Captain Meetings, die in Englisch abgehalten wurden. Es gab  Informationen zum Programm und zu den Spielen, den Trikotfarben, dem Trainingsplan, den  Abfahrtszeiten der Busse und den Schiedsrichtern für die einzelnen Spiele. Am letzten Tag des Turniers  gab es einige Diskussionen über die Platzierung für den Fall, dass zwei oder mehr Teams am Schluss  die gleiche Punktzahl haben sollten. Die Jury musste sicherstellen, dass die Mannschaftsführerinnen vor  den letzten Spielen genauestens über die Wettkampfordnung der USPE informiert waren.  Jury Die Jury bestand aus folgenden Mitgliedern: Rainer Tschirne (Vorsitzender), Jürgen Kobza und Holger  Böttcher (beide als Vertreter des Veranstalters), Dietmar Schönhoff (Generalsekretär der USPE) und Ivar  Thoresen (technischer Delegierter der USPE). Es gab keine Notwendigkeit für ein Meeting der Jury. Eröffnungs- und Schlussfeier Die Eröffnungsfeier fand am Montag, den 7. Juni 2010 in Kappeln statt. Verena Breidert (Deutschland)  und Luc Uten (Belgien) sprachen für die Spielerinnen und die Schiedsrichter den Eid der USPE. Fred  Kusserow, der Vorsitzende desDeutschen Polizeisportkuratoriums (DPSK), und Volker Dornquast,  Staatsekretär im Innenministerium des Landes Schleswig- Holstein, hielten eine Ansprache und  anschließend erklärte Luc Smeyers, der Präsident der USPE, die EPM 2010 für eröffnet. Die  Siegerehrung und die Schlussfeier fand am Samstag, den 12. Juni 2010 in der Sporthalle in Kappeln  statt. Die USPE überreichte die Gold-, Silber- und Bronzemedaillen an Deutschland, Norwegen bzw.  Frankreich, und der Veranstalter überreichte Geschenke an die Teams und die Schiedsrichter. Klaus  Schlie, der Innenminister des Landes Schleswig-Holstein, und Fred Kusserow hielten eine Rede, bevor  Luc Smeyers die EPM 2010 für beendet erklärte. Das Bankett fand im Kongresszentrum in Damp statt.  Jürgen Kobza, der Leiter des Organisationskomitees, überreichte Geschenke an das vom Veranstalter  benannte All Star Team. Der Fair-Play-Preis ging an die Mannschaft aus Norwegen, deren Team  Captain, Arnhild Holmlimo, ihn aus den Händen von Ivar Thoresen entgegennahm.  Begleitprogramm Die Mannschaften und die Betreuer wurden zu einer Bootsfahrt auf der Schlei eingeladen. Der  Veranstalter fuhr die Delegierten darüber hinaus mit dem Bus nach Kiel, wo für sie eine Stadtführung  organisiert war. Im Laufe der Woche wurden die Delegierten zu zwei netten Empfängen eingeladen. Am  Mittwoch, den 9. Juni wurden sie vom Bürgermeister der Stadt Kappeln im Rathaus empfangen und am  Tag danach lud das Deutsche Polizeisportkuratorium (DPSK) sie zu einem Empfang in das  Kongresszentrum ein.  Schlussfolgerung Ich gratuliere dem Deutschen Polizeisportkuratorium (DPSK) zu der brillanten Organisation der EPM. Die  Teams schätzten besonders die Gastfreundschaft, die Unterbringung, die Flexibilität und den pünktlichen  Ablauf. Herzlichen Dank an das Organisationskomitee.  Autor: Ivar Thoresen Technischer Delegierter Quelle: USPE Magazin 1/2011, Übersetzungen in Englisch und Französisch unter:  http://www.uspe.org/magazine/USPE_MAGAZIN_2011_web.pdf  Bilder vom Turnier: http://www.uspe.org/gallery/USPE_index.php#/content/VHandball_women_2010/AP60700709-B.jpg/ Ergebnisse 08.06.10 Niederlande – Deutschland 12 – 33 08.06.10 Dänemark – Frankreich  18 – 26 09.06.10 Norwegen – Niederlande 34 – 21 09.06.10 Deutschland – Dänemark  33 – 17 10.06.10 Norwegen – Frankreich 23 – 22 10.06.10 Niederlande – Dänemark  14 – 25 11.06.10 Deutschland – Norwegen 30 – 19 11.06.10 Frankreich – Niederlande 26 – 10 12.06.10 Dänemark – Norwegen  24 – 32 12.06.10 Frankreich – Deutschland 15 – 24 Deutschland 4 4 0 0 120 –   63 8 Norwegen 4 3 0 1 108 –   97 6 Frankreich 4 2 0 2   89 –   75 4 Dänemark   4 1 0 3   84 – 105 2 Niederlande 4 0 0 4   57 – 118 0 All Star Team Celina Schneider, Deutschland Verena Breidert, Deutschland  Bettina Rigelhuth, Norwegen Arnhild Holmlimo, Norwegen  Sabrina Legenty, Frankreich Katrine Bonne Eriksen, Dänemark  Sherida Maria van Oostwaard, Niederlande Fair Play Norwegen
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